Sternsinger im Stadtbezirk Neuhermsheim/Neuostheim unterwegs

26.01.2026 | Kronen, Stern und einer wichtigen Botschaft im Gepäck

Drei Tage lang waren die Sternsinger im Stadtbezirk Neuhermsheim/Neuostheim unterwegs – mit Kronen, Stern und einer wichtigen Botschaft im Gepäck. Ihr Engagement wurde belohnt: Etwa 6900 Euro kamen für Kinderhilfsprojekte zusammen. 

Mit ihrem Besuch brachten die Kinder den Segen Gottes in zahlreiche Häuser, sichtbar gemacht durch den Schriftzug „Christus mansionem benedicat – C+M+B+“, der nun viele Türen und Wohnungen schmückt.
 
Mit dabei waren 29 Kinder im Alter von sechs bis 16 Jahren. Während einige ihre erste Sternsinger-Erfahrung sammelten, waren andere schon echte Routiniers und bereits zum siebten Mal im Einsatz. Markus Rütz leitete mit seinem Team die Organisation im Stadtbezirk Neuhermsheim/Neuostheim.
 
Gründliche Vorbereitung auf den Einsatz
Neben dem Segensauftrag stand auch das Engagement für Kinderrechte im Mittelpunkt. Schon im November bereiteten sich die Sternsinger beim Mottotag intensiv auf ihre Aufgabe vor. Dabei erfuhren sie mehr über die Lebensrealitäten von Kindern in verschiedenen Ländern des Globalen Südens.
 
Die Aktion Sternsingen 2026 steht unter dem Motto „Schule statt Fabrik“ und richtet sich besonders gegen Kinderarbeit. Die gesammelten Spenden fließen in Projekte, die Kindern den Schulbesuch ermöglichen und ihre Lebensbedingungen nachhaltig verbessern.
 
Feierlicher Abschluss am Dreikönigstag
Den Höhepunkt bildete der Abschlussgottesdienst am Dreikönigstag im evangelischen Gemeindezentrum der Thomasgemeinde in Neuhermsheim unter der Leitung von Annette Hübner. Gespannt warteten die Kinder anschließend auf die Bekanntgabe des Spendenergebnisses.
 
Dank für große Unterstützung
Bernhard Hübner, Gemeindeteamsprecher von St. Pius, würdigte das Engagement aller Beteiligten: „Mit ihrem Einsatz zeigen die Kinder, dass Solidarität keine Frage des Alters ist. Das ist jedes Jahr aufs Neue beeindruckend.“ Zugleich richtete er einen Dank an die Bevölkerung: „Die große Spendenbereitschaft im Stadtbezirk macht diese Hilfe erst möglich. Dafür danken wir allen von Herzen.“ (Foto: Bernhard Hübner, Text: Annette Hübner)