Jugendwahl 2026
20.02.2026 |
Katholisches Schülerreferat Mannheim macht Schülerinnen und Schüler eine Woche lang fit für den 8. März
„Wir machen Werbung für Demokratie und Mitbestimmung“, betonen Joschi Kratzer und Helen Pracht vom Schülerreferat Mannheim². Kirche komme dabei ihrem Auftrag nach, junge Menschen für ein Leben in Freiheit und gegenseitiger Verantwortung zu befähigen und zu begeistern. Gleichzeitig wissen sie darum, dass ihre Arbeit auch in die Familien hinein wirkt.
Dass Kirche auch politisch sein darf, erleben seit heute, 23. Februar, die Schülerinnen und Schüler an zehn weiterführenden Schulen, bei der mobilen Jugendwahl des Schülerreferats Mannheim². Dabei geht es vor allem darum, Erst- aber vor allem Noch-Nicht-Wähler „fit“ für die Landtagswahlen am 8. März zu machen.
Mit dem Motto „Mitverantwortung für unsere Demokratie“ simuliert das Team des Schülerreferats Mannheim2 zusammen mit dem Team der katholischen Jugendkirche und Ehrenamtlichen in den angemeldeten Schulen für ein paar Stunden die Abläufe in einem Wahllokal: Wahlkabine, Wahlurne, Stimmzettel und natürlich Auszählung inklusive.
Neben dem Wahlvorgang liegt der Fokus bei dieser Aktion, einerseits auf der Information über das Wahlsystem. Kann doch erstmals zusätzlich zur Erststimme eine Zweitstimme für Landeslisten – nach dem von Bundestagswahlen bekannten System – abgegeben werden. Zudem darf ab 16 Jahren gewählt werden. Gleichzeitig geht es um die Auseinandersetzung mit der Bedeutung der eigenen Stimmabgabe bei der Landtagswahl.
„Wir machen Werbung für Demokratie und Mitbestimmung“, betonen Joschi Kratzer und Helen Pracht vom Schülerreferat Mannheim². Kirche komme dabei ihrem Auftrag nach, junge Menschen für ein Leben in Freiheit und gegenseitiger Verantwortung zu befähigen und zu begeistern. Gleichzeitig wissen sie darum, dass ihre Arbeit auch in die Familien hinein wirkt.
Die Simulation der Wahlsituation habe einen Doppeleffekt, berichten Kratzer und Pracht: Wer selbst vor der Wahl stehe, seine Stimmen abgeben zu müssen, spüre, dass man sich mit politischen Inhalten auseinandersetzen muss, um wirklich wählen zu können. Gleichzeitig werde damit die anstehende Wahl auch ein Thema in den Familien. „Da werden auch Eltern mit der Frage ,Geht ihr am 8. März wählen!´ an ihr Wahlrecht erinnert.“
Bis zum 27. Februar sind die Jugendwahl-Helferinnen und -Helfer auf Einladung der Schulen unterwegs, um junge Menschen, dafür zu sensibilisieren, wie wertvoll das Wahlrecht und wie wichtig jede einzelne Stimme ist. Welche und wie viele Klassen an der Jugendwahl teilnehmen, entscheiden die Schulen selbst. (schu / Bild: Schülerreferat Mannheim²)

