7. Weitere Themen und Arbeitsfelder

 
Überarbeitete Fassung (02.08.2024):

Gliederung: Weitere Themen und Arbeitsfelder

7.1. Gefängnisseelsorge JVA Mannheim
7.2. Polizeiseelsorge
7.3. Notfallseelsorge
7.4. Flüchtlingsseelsorge
7.5. Interreligiöser Dialog
7.6. Weltkirchliches Engagement/ Perupartnerschaften
7.7. Sonntagseinladungen
7.8. Neuzugezogene

7.1. Gefängnisseelsorge JVA Mannheim

Da der Seelsorger im Gefängnis Bediensteter des Landes Baden-Württemberg ist, liegt die Gefängnisseelsorge außerhalb des Personalorientierungsrahmens. Eine Vernetzung erfolgt über die Leitung der Pfarrei St. Sebastian.
Darüber hinaus gibt es nebenamtliche Gefängnisseelsorger/innen, deren Stellenanteil sich aus dem Personalorientierungsrahmen speist.
Bedarf:
Räumlichkeiten: im Gefängnis vorhanden
Hauptamtliches Personal:
  • 1,0* pastorales Personal 
  • 0,0 Verwaltungspersonal
Ehrenamtlich Engagierte

7.2. Polizeiseelsorge

Aufgabenbeschreibung: 
Der Auftrag zur Polizeiseelsorge im Polizeipräsidium Mannheim ergibt sich aus der Vereinbarung zwischen dem Innenministerium Baden-Württemberg und dem Erzbischöflichen Ordinariat Freiburg und umfasst vor allem folgende Aufgaben:
  • Ethische und spirituelle Begleitung von Polizist/innen in ihrem täglichen Dienst
  • Einzel- und Gruppengespräche
  • Mitarbeit im Einsatzabschnitt Betreuung (psychosoziale Notfallversorgung)
  • Durchführung von Praxisreflexionen im Rahmen der Ausbildung des mittleren Dienstes
Bedarf:
Räumlichkeiten: Gesprächsräume, Versammlungsräume
Hauptamtliches Personal:
  • 0,2 pastorales Personal
  • 0,0 Verwaltungspersonal
Räumlichkeiten der Pfarrei können bei Bedarf weiter genutzt werden. Das Büro ist an anderer Stelle vorhanden. 

7.3. Notfallseelsorge

Aufgabenbeschreibung:
Notfallseelsorge ist das ökumenische Angebot der Kirchen, Menschen seelsorglich beizustehen, die sich in einer akuten Krisensituation (z.B. durch einen Unfall oder durch Verletzung und Tod von Angehörigen) befinden.
Das seelsorgliche Angebot richtet sich zunächst an die von der Krise direkt Betroffenen und ihre Angehörigen, gilt aber auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der beteiligten Rettungs- und Hilfsdienste, der Feuerwehren und der Polizei. Notfallseelsorge ist seelsorgliche Akuthilfe für die ersten Stunden nach einem belastenden Ereignis.
Das hinterlegte Konzept kann hier eingesehen werden und ist Teil des Pastoralplanes. 
Bedarf:
Die Notfallseelsorge wird gegenwärtig von drei Trägern finanziell getragen: katholisches Dekanat, evangelisches Dekanat und Stadt Mannheim – geregelt in einer Vereinbarung
Räumlichkeiten: Besprechungsraum, Arbeitsplätze
Hauptamtliches Personal:
  • 1,0 pastorales Personal
  • 0,0 Verwaltungspersonal
Ehrenamtlich Engagierte: außer der Koordinierung (ökumenische Leitung) sind alle Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger ehrenamtlich tätig
Bisherige Räume können weiter genutzt werden.

7.4. Flüchtlingsseelsorge

Aufgabenbeschreibung:
Seelsorge für Menschen auf der Flucht und für Menschen, die im Kontext von Flucht und Migration arbeiten. Flucht und Migration ist eines der zentralen gesellschaftlichen Themen. Die Fluchtbewegungen werden in Zukunft noch zunehmen. In Großstädten wie Mannheim verdichtet sich dieses Thema. Geflüchtete Menschen werden in ihrer Suche nach Zukunft, Würde und Menschlichkeit begleitet und unterstützt.
Das hinterlegte Konzept kann hier eingesehen werden und ist Teil des Pastoralplans.
Bedarf:
Räumlichkeiten: Gesprächsraum (im Umfeld von St. Sebastian), Lagerraum, Arbeitsplatz in F 2, 6
Hauptamtliches Personal:
  • 0,5 pastorales Personal
  • 0,0 Verwaltungspersonal
Ehrenamtlich Engagierte: Mitarbeit bei der Begleitung von Flüchtlingen und bei Aktionen
Bisherige Räume können weiter genutzt werden.

7.5. Interreligiöser Dialog

Der Interreligiöse Dialog ist vor allem im Forum der Religionen, der Christlich-Islamischen Gesellschaft und der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit verortet. Eine zentrale Veranstaltung des interreligiösen Dialogs ist die Meile der Religionen. 
Die Pfarreileitung sorgt dafür, dass die Pfarrei in diesen Institutionen angemessen repräsentiert wird.
Bedarf: 
Hauptamtliches Personal:
  • pastorales Personal 
Ehrenamtlich Engagierte

7.6. Weltkirchliches Engagement/ Perupartnerschaften

Aufgabenbeschreibung:
Die Partnerschaften verwirklichen den lebendigen weltkirchlichen Austausch als Gebets-, Lern- und Solidargemeinschaft. Sie bringen ihre Erfahrungen mit weltkirchlicher Perspektive in die Pfarrei St. Sebastian ein. Eine Vernetzung mit sanctclara und mit anderen weltkirchlichen Aktivitäten (Kampagnen der Hilfswerke, Weltgebetstag der Frauen, Sternsingeraktion) bietet sich an. 
Die bestehenden Partnerschaftskreise sind eingeladen, ein Gemeindeteam zu bilden. In diesem Rahmen ist auch eine Unterstützung wie bei den anderen Gemeindeteams möglich.
Das hinterlegte Konzept kann hier eingesehen werden und ist Teil des Pastoralplans.
Bedarf:
Räumlichkeiten: bestehende Gemeinderäume
Hauptamtliches Personal:
  • 0,0 pastorales Personal
  • 0,0 Verwaltungspersonal
Ehrenamtlich Engagierte
Bisherige Räume können weiter genutzt werden. 

7.7. Sonntagseinladungen 

Aufgabenbeschreibung:
Die Sonntagseinladungen sind ein Angebot der Mannheimer (Pfarr-)Gemeinden (kath., ev., musl., freie) für bedürftige und wohnungslose Menschen in Mannheim in Verbindung mit dem Caritasverband Mannheim. Sie beginnen am ersten Sonntag im Oktober und Enden am zweiten Sonntag im April (ursprünglich Palmsonntag). Die Gemeinden organisieren und führen die Einladungen selbst durch.
Die Sonntagseinladungen sind bei den Gemeindeteams angesiedelt. 
Das hinterlegte Konzept kann hier eingesehen werden und ist nicht Teil des Pastoralplans.
Bedarf:
Räumlichkeiten: Versammlungsräume 
Hauptamtliches Personal:
  • pastorales Personal 
  • Verwaltungskraft über Citypastoral
Ehrenamtlich Engagierte: 
  • Bei der Planung, Durchführung, Küche, Einkauf…
Bisherige Räume können weiter genutzt werden. 

7.8. Neuzugezogene

Aufgabenbeschreibung: 
Erstellung eines Willkommenspaketes (Bestehende (ökumenische) Initiativen in den Gemeinden, wie der Caritaskonferenzen, sollen erhalten bleiben. Ebenfalls die Art der Verteilung. Bei Bedarf kann zum “Paket” der Pfarrei St. Sebastian daher der bisherige regional bezogene Flyer gelegt werden.)
Erstellung der Liste mit Adressen
Packen und Versenden des Paketes
Das hinterlegte Konzept kann hier eingesehen werden und ist Teil des Pastoralplans. 
Bedarf:
Räumlichkeiten: Arbeitsplatz, Lagerraum
Personal: 
  • 0,0 pastorales Personal
  • 0,1 Verwaltungspersonal aus dem Deputat des Zentralbüros
Ehrenamtlich Engagierte:
  • Caritas-Gruppen in den Gemeinden (CKD)
 
Erster Entwurf:

Gliederung: Weitere Themen und Arbeitsfelder

7.1. Gefängnisseelsorge JVA Mannheim
7.2. Polizeiseelsorge
7.3. Notfallseelsorge
7.4. Flüchtlingsseelsorge
7.5. Interreligiöser Dialog
7.6. Weltkirchliches Engagement/ Perupartnerschaften
7.7. Sonntagseinladungen
7.8. Neuzugezogene

7.1. Gefängnisseelsorge JVA Mannheim

Da der Seelsorger im Gefängnis Bediensteter des Landes Baden-Württemberg ist, liegt die Gefängnisseelsorge außerhalb des Personalorientierungsrahmens. Eine Vernetzung erfolgt über die Leitung der Pfarrei St. Sebastian.
Darüber hinaus gibt es nebenamtliche Gefängnisseelsorger/innen, deren Stellenanteil sich aus dem Personalorientierungsrahmen speist.
Bedarf:
Räumlichkeiten: im Gefängnis vorhanden
Hauptamtliches Personal:
  • 0,2 pastorales Personal 
  • 0,0 Verwaltungspersonal
Ehrenamtlich Engagierte

7.2. Polizeiseelsorge

Aufgabenbeschreibung: 
Der Auftrag zur Polizeiseelsorge im Polizeipräsidium Mannheim ergibt sich aus der Vereinbarung zwischen dem Innenministerium Baden-Württemberg und dem Erzbischöflichen Ordinariat Freiburg und umfasst vor allem folgende Aufgaben:
  • Ethische und spirituelle Begleitung von Polizist/innen in ihrem täglichen Dienst
  • Einzel- und Gruppengespräche
  • Mitarbeit im Einsatzabschnitt Betreuung (psychosoziale Notfallversorgung)
  • Durchführung von Praxisreflexionen im Rahmen der Ausbildung des mittleren Dienstes
Bedarf:
Räumlichkeiten: Gesprächsräume, Versammlungsräume
Hauptamtliches Personal:
  • 0,2 pastorales Personal
  • 0,0 Verwaltungspersonal
Räumlichkeiten der Pfarrei können bei Bedarf weiter genutzt werden. Das Büro ist an anderer Stelle vorhanden. 

7.3. Notfallseelsorge

Aufgabenbeschreibung:
Notfallseelsorge ist das ökumenische Angebot der Kirchen, Menschen seelsorglich beizustehen, die sich in einer akuten Krisensituation (z.B. durch einen Unfall oder durch Verletzung und Tod von Angehörigen) befinden.
Das seelsorgliche Angebot richtet sich zunächst an die von der Krise direkt Betroffenen und ihre Angehörigen, gilt aber auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der beteiligten Rettungs- und Hilfsdienste, der Feuerwehren und der Polizei. Notfallseelsorge ist seelsorgliche Akuthilfe für die ersten Stunden nach einem belastenden Ereignis.
Das hinterlegte Konzept kann hier eingesehen werden und ist Teil des Pastoralplanes. 
Bedarf:
Die Notfallseelsorge wird gegenwärtig von drei Trägern finanziell getragen: katholisches Dekanat, evangelisches Dekanat und Stadt Mannheim – geregelt in einer Vereinbarung
Räumlichkeiten: Besprechungsraum, Arbeitsplätze
Hauptamtliches Personal:
  • 1,0 pastorales Personal
  • 0,0 Verwaltungspersonal
Ehrenamtlich Engagierte: außer der Koordinierung (ökumenische Leitung) sind alle Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger ehrenamtlich tätig
Bisherige Räume können weiter genutzt werden.

7.4. Flüchtlingsseelsorge

Aufgabenbeschreibung:
Seelsorge für Menschen auf der Flucht und für Menschen, die im Kontext von Flucht und Migration arbeiten. Flucht und Migration ist eines der zentralen gesellschaftlichen Themen. Die Fluchtbewegungen werden in Zukunft noch zunehmen. In Großstädten wie Mannheim verdichtet sich dieses Thema. Geflüchtete Menschen werden in ihrer Suche nach Zukunft, Würde und Menschlichkeit begleitet und unterstützt.
Das hinterlegte Konzept kann hier eingesehen werden und ist Teil des Pastoralplans.
Bedarf:
Räumlichkeiten: Gesprächsraum (im Umfeld von St. Sebastian), Lagerraum, Arbeitsplatz in F 2, 6
Hauptamtliches Personal:
  • 0,5 pastorales Personal
  • 0,0 Verwaltungspersonal
Ehrenamtlich Engagierte: Mitarbeit bei der Begleitung von Flüchtlingen und bei Aktionen
Bisherige Räume können weiter genutzt werden.

7.5. Interreligiöser Dialog

Der Interreligiöse Dialog ist vor allem im Forum der Religionen, der Christlich-Islamischen Gesellschaft und der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit verortet. Eine zentrale Veranstaltung des interreligiösen Dialogs ist die Meile der Religionen. 
Die Pfarreileitung sorgt dafür, dass die Pfarrei in diesen Institutionen angemessen repräsentiert wird.
Bedarf: 
Hauptamtliches Personal:
  • pastorales Personal 
Ehrenamtlich Engagierte

7.6. Weltkirchliches Engagement/ Perupartnerschaften

Aufgabenbeschreibung:
Die Partnerschaften verwirklichen den lebendigen weltkirchlichen Austausch als Gebets-, Lern- und Solidargemeinschaft. Sie bringen ihre Erfahrungen mit weltkirchlicher Perspektive in die Pfarrei St. Sebastian ein. Eine Vernetzung mit sanctclara und mit anderen weltkirchlichen Aktivitäten (Kampagnen der Hilfswerke, Weltgebetstag der Frauen, Sternsingeraktion) bietet sich an. 
Die bestehenden Partnerschaftskreise sind eingeladen, ein Gemeindeteam zu bilden. In diesem Rahmen ist auch eine Unterstützung wie bei den anderen Gemeindeteams möglich.
Das hinterlegte Konzept kann hier eingesehen werden und ist Teil des Pastoralplans.
Bedarf:
Räumlichkeiten: bestehende Gemeinderäume
Hauptamtliches Personal:
  • 0,0 pastorales Personal
  • 0,0 Verwaltungspersonal
Ehrenamtlich Engagierte
Bisherige Räume können weiter genutzt werden. 

7.7. Sonntagseinladungen 

Aufgabenbeschreibung:
Die Sonntagseinladungen sind ein Angebot der Mannheimer (Pfarr-)Gemeinden (kath., ev., musl., freie) für bedürftige und wohnungslose Menschen in Mannheim in Verbindung mit dem Caritasverband Mannheim. Sie beginnen am ersten Sonntag im Oktober und Enden am zweiten Sonntag im April (ursprünglich Palmsonntag). Die Gemeinden organisieren und führen die Einladungen selbst durch.
Die Sonntagseinladungen sind bei den Gemeindeteams angesiedelt. 
Das hinterlegte Konzept kann hier eingesehen werden und ist nicht Teil des Pastoralplans.
Bedarf:
Räumlichkeiten: Versammlungsräume 
Hauptamtliches Personal:
  • pastorales Personal 
  • Verwaltungskraft über Citypastoral
Ehrenamtlich Engagierte: 
  • Bei der Planung, Durchführung, Küche, Einkauf…
Bisherige Räume können weiter genutzt werden. 

7.8. Neuzugezogene

Aufgabenbeschreibung: 
Erstellung eines Willkommenspaketes (Bestehende (ökumenische) Initiativen in den Gemeinden sollen erhalten bleiben. Ebenfalls die Art der Verteilung. Bei Bedarf kann zum “Paket” der Pfarrei St. Sebastian daher der bisherige regional bezogene Flyer gelegt werden.)
Erstellung der Liste mit Adressen
Packen und Versenden des Paketes
Das hinterlegte Konzept kann hier eingesehen werden und ist Teil des Pastoralplans. 
Bedarf:
Räumlichkeiten: Arbeitsplatz, Lagerraum
Personal: 
  • 0,0 pastorales Personal
  • 0,1 Verwaltungspersonal aus dem Deputat des Zentralbüros
Ehrenamtlich Engagierte